Chronologie einer  Primaten-Party

                                                         

Die Idee

Anfang 2007 saßen die Mannen des Midnight Prayer MC´s beim Klönschnack zusammen und überlegten, was man dieses Jahr so alles anstellen könnte. Im Gegensatz zu Rollo und seine Wikinger, welche ja laut Torfrock vor gleichen Problemen standen, sprangen die Prayer aber nicht in die Boote und schipperten gen England. Sie wollten nicht raubend und plündert durch nördliche Europa streifen sondern Freunden und Bekannten etwas (an)bieten.

 

Als die Frage aufkam, wie lange denn die letzte Clubhausparty her war, sah man verdutzte Gesichter…...2004 war das wirklich schon wieder so lange her? Ja, das war es und daher wurde es mal wieder höchste Zeit für eine Party bei den saterländer Recken.

 

Als Datum kam nur ein Wochenende im März in Frage. Es wurde also erstmal in der Datenbank geblickt um nicht mit anderen Winterparties zu kollidieren. Der 31. März war noch frei und somit als Partywochenende auserkoren. Beim Namen für die Party 2007 brauchte man dagegen nicht lange überlegen, schon seit etlichen Jahren steht das Synonym Primaten- Party für die Feste der Prayer.

 

Die Planung:

 

So ein Fescht stampft man aber nicht in ein paar Tagen aus dem Boden, da gehört schon eine gesunde Planung dazu. Unser saterländer MC hat aber genug „alte Hasen“ in seinen Reihen, die ein gutes Fest nicht zum ersten Mal durchziehen. Also auf geht’s Buam und Madels !

Einkaufsliste er- und bestellen, bei den Getränken griff man wieder in das Regal für bewährtes. Seit Anbeginn gab es immer Dosenbier bei den Prayers und das sollte auch so bleiben –Punkt- egal ob uns der Herr Trittin mit seiner  Hinterlassenschaft, das Dosenpfand, weiter ärgert. So und was reingeht, will auch irgendwann wieder raus, folglich wurde auch noch ein Toilettenwagen auf die Liste gesetzt. Und wer soll das ganze Dosenbier durch orale Aufnahme dem Zersetzungsorgan zufügen ? Richtööög…Gäste müssen ja auch noch her. Den Secretary  nun flugs an den PC gesetzt und zum erstellen der Einladung eingesperrt. Erst als der schriftliche Teil erledigt war, durfte der „Interlektuelle“ wieder das Licht der Sonne genießen ( Okay, das war jetzt ein wenig übertrieben)

 

Die Vorbereitung

 

Für den Ausrichter fängt eine Party, ja nicht erst am eigentlichen Wochenende an, die ganzen Tage vorher wurde schon geschuftet. Teile des Mobilars musste aus der Festhalle raus und andere Sachen dafür wieder rein. So wurde sich Abende vorher schon immer wieder im Clubhaus getroffen. Die Hauptarbeiten wurden dann Freitagabend und am Samstagnachmittag erledigt. Während einige mit der Ausschilderung beschäftigt waren erledigten anderen noch schnell dieses und jenes. Am Samstag wurde u.a. noch einige Kabel verlegt da die Beleuchtung noch nicht den Ansprüchen der Ausrichter entsprach.

 

Hoffen und bangen.

 

Als alles erledigt war, begann die Zeit des Wartens. Was würde der Abend bringen? Das Wetter war schon mal sehr gut. Die Sonne schien schon den ganzen Tag und diverse Biker fuhren, vielleicht zum ersten mal diese Saison, ihre Moppeds aus.  Oft genug, hörte man an diesem Tage die dröhnenden Auspufftüten am Clubhaus vorbeirauschen. Aber würde auch einige Biker den Weg am Abend zu den Prayers finden? Das schon mal vorweg, ja die Leute kamen.

Um kurz nach 17: 00 Uhr ging es dann los, die ersten kamen mitsamt Moppeds und Gepäck auf´s Gelände gefahren und es sollten nicht die letzten sein. Nach und nach trafen immer mehr ein und bauten ihre Zelte in der benachbarten Wiese auf. Am Ende waren es 27 Moppeds und etwa 15 Zelte die auf der Wiesen standen. Respekt ! Denn obwohl es tagsüber sonnig war, wurde es nachts doch noch fix kalt.

 

Party

 

Jetzt ging es auf einmal Schlag auf Schlag. Ein Auto nach dem anderen fuhr vor und entließ partyhungrige Biker. Zeitweise wurde es richtig eng vor der Theke und der Futterluke. Apropos Futter, hier sind die Prayer mal einen ganz neuen Weg gegangen. Ein Grillwagen ist zwar eine feine Sache aber wo soll man den stellen wenn der Platz begrenzt ist? Es wurde also auf erhitztes Fleisch verzichtet und man bot Baguettes an. Die Franzmanndinger konnte man günstig anbieten und schmecken schienen sie auch noch, denn der Backofen lief ununterbrochen auf Volllast.

Drinnen und draußen herrschte angenehmes Gedränge und man traf den einen oder anderen Bekannten wieder. Sowas wird  unter Bikern natürlich gerne begossen und die Kräfte an den beiden Theken hatten alle Hände voll zu tun. Hier sei noch mal  Tante Inge gedankt. Wer an der Steintheke stand, wird sich sicher an dieses fleißige Bienchen erinnern.

Die Preise waren moderat und für die Leute die fahren „durften“ reichte man Kaffee für umme. So hatte jeder was von dem Abend, die einen einen ordentlichen Kater und die anderen Kaffee gratis.

 

Nach Mitternacht, wurde es dann langsam, aber wirklich gaanz langsam leerer. Jedenfalls hatte man ein wenig Platz vor der Musik gefunden und konnte so ein Tänzchen wagen.

Je später  es wurde, umso ausgelassen wurden die Leute, da sah man auf einmal Leute tanzen, von denen man dachte,…die hätten gar kein Taktgefühl J. Die Stimmung war wohl kaum noch zu überbieten.

 

Es graute mittlerweile der Morgen und jetzt waren nur noch wenige Thekenkräfte mit dem Nachschenken beschäftigt. Alle anderen Prayer machten sich ans aufräumen, denn in wenigen Stunden würden die ersten zeltenden wieder aus ihren Penntüten kriechen.

Pünktlich zum ersten Hahnenschrei war dann ums Clubhaus alles wieder aufgeräumt und die Pavillions abgebaut.

 

Während die ganz harten sich morgens um Neun dann noch einen letzten Drink gönnten, waren die ersten zum frühstücken wieder ins Clubhaus eingekehrt. Diese brauchten erstmal Kaffee um die Lebensgeister wieder anzukurbeln. Dazu noch Brötchen und weil es ja kurz vor Ostern war auch noch ein Ei. Als kleines Schmankerl wurden noch Einwegzahnbürste verteilt.

Ja richtig gelesen Zahnbürsten -  Hygiene braucht auch vor Bikern nicht halt machen. Dieses wurde gerne angenommen, es ist halt doch schöner wenn man auf der Heimfahrt nicht diesen fauligen Gestank unterm Helm hat.

 

Um Zehn Uhr am Sonntag war dann endlich Schluss, die Midnight Prayer schlossen ab und begaben sich zur Bettruhe. Irgendwie hatten sie es auch verdient.

 

Resume

 

Eine schöne Clubhausparty mit über 200 Gästen, welche gerne wiederholt werden darf. Aber bitte nicht wieder 3 Jahre warten. Und noch eine kleine Anekdote: Beim morgendlichen aufräumen, fiel ein Auto auf welches an der Strasse stand. In diesem Wagen schlief eine uns bekannte Person und nüchterte aus. Neben seinem Auto standen fein säuberlich seine Stiefel, welche er sich dank seiner guten Erziehung von Mama vorm schlafen gehen ausgezogen hatte.  Leider konnte man die Schuhe nicht mehr als solche erkennen, denn sie lagen unterhalb eines schönen Haufens KOTZE !!!

 

 

Die Prayer bedanken sich noch bei allen MC´c, MF´s, SF´s und freien Bikern sowie Bekannten die ihrer Einladung gefolgt sind . Wir konnten nur die Location stellen, die Party habt ihr gemacht.

 

Erblickte Colours (auf Vollständigkeit kann keine Gewähr gegeben werden, da auch der Schreiber nicht überall war und auch nicht mehr ganz nüchtern war.)

 

MC Kettenhunde                                                MC Streetjunkies

MC Blackmagic                                                   Zocker

MF Rhauderfehn                                                MC Heavy Driver

SF Northland                                                     SF Lunatics

MC Clochard                                                       MC White Sharks

Night Riders MC                                                 Gremium MC

MC Katastrophe                                                 MC Flying Gna Gna´s

Törf Düwels                                                        MC Motor Driver

 

 Hier gehts zu den Bildern